Wallisaustausch 2010

Barras.Bre
Die Koordinatorinnen Fr. Barras & Fr. Haring-Breitwieser
Chalets
Landschaftsimpressionen 
 
Rhonetal
Rhônetal 
 

Wir, die vier Mädchen aus der ehemaligen 9c und die drei ehemaligen Elfer ( Anika, Michaela, Jana, Rebekka, Karolin, Doris und Frederik) haben uns entschieden, das Austauschabenteuer zu wagen und sind am ersten Tag der Pfingstferien um zehn Uhr morgens mit dem Bus in Richtung französische Schweiz aufgebrochen. Nach einer langen und heißen Fahrt sind wir schließlich doch noch gut in Sion angekommen und wurden dort von unseren Gastfamilien herzlich begrüßt und aufgenommen. Der Anfang war für alle nicht ganz leicht, aber wir haben uns relativ schnell eingelebt. Nach dem verlängerten Wochenende hatten wir dann das Vergnügen, mit unseren Austauschpartnern die Schule zu besuchen, obwohl bei uns schon Ferien waren. Trotz gelegentlicher Verständnisprobleme haben wir uns dort sehr wohl gefühlt und weitgehend gute Erfahrungen gemacht. Natürlich war es eine Umstellung, die ganze Zeit Französisch zu sprechen und vier Tage die Woche Mittagschule zu haben und so sind wir abends todmüde in unsere Betten gesunken. An den Wochenenden und schulfreien Tagen haben unsere Gastfamilien so einiges mit uns unternommen wie zum Beispiel einen Ausflug in die Hauptstadt Bern, zum Genfer See oder in die Berge. Wir hatten zwei sehr schöne Wochen und freuten uns schon auf den Gegenbesuch unserer Austauschpartner, der drei Wochen später erfolgte. Leider hatten wir in dieser Zeit sehr viel Schulstress durch zahlreiche Klassenarbeiten. Deshalb mussten wir uns die Zeit zwischen Austauschpartner und Schule gut einteilen. Wir haben uns jedoch bemüht, oft etwas zusammen zu unternehmen, wie zum Beispiel einen Grillabend am Bodensee, einen Ausflug nach Konstanz oder Tretbootfahren. Insgesamt war es eine sehr schöne Zeit, bei den einen mehr, bei den anderen weniger. Doch der sprachliche Fortschritt ist auf jeden Fall sehr hoch und der Austausch dadurch guten Gewissens weiter zu empfehlen.

(Jana Rief / Rebekka Nollert, 10c) 

Sion1

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Sion2

Sion 2

Sion3

Sion 3

 

Bonjour la Suisse - Zwei Wochen im Wallis

Wie wär’s mit einem zweiwöchigen Traumurlaub all-inclusive in einer atemberaubenden Landschaft? Mit inbegriffen sind Familienanschluss und Schulbesuch, natürlich auch Riesenattraktionen wie Fröschejagd, Eichhörnchenpflege und Zelten bei gefühlten minus 10 Grad und Dauerregen. Wenn ihr Lust bekommen habt, dann solltet ihr JETZT weiterlesen!

Wir vier Mädels aus der 9c sowie drei Elftklässler haben dieses Abenteuer gewagt. Am ersten Tag der Pfingstferien haben wir uns um 10 Uhr bei 30 Grad im Schatten mit dem vertrauenswürdigen Busfahrerteam Dick und Doof (Namen von der Redaktion geändert) auf den Weg in Richtung Genfer See gemacht.

In Sion angekommen wurden wir von unseren Austauschpartnern und deren Familienanhang mit zahlreichen Küsschen empfangen und in verschiedene Täler verschleppt. Wenn ihr keine Angst davor habt, mit euren Austauschpartnern das Zimmer zu teilen und ihr bereit seid, lange bis endlose Wartezeiten vor geschlossener Klotüre zu verbringen, dann könnt ihr eine Achterbahnfahrt der Gefühle vermeiden. Ach und übrigens, solltet ihr vor dem Austausch eine größere Shoppingtour veranstalten, dann kauft eure Klamotten lieber gleich eine Nummer größer, denn bei gemütlichen Abenden mit Käsefondue, Raclette und bergeweise Schweizer Schokolade, brechen goldene Zeiten für den Hüftspeck an.

Obwohl wir in den Ferien waren, kamen wir zu dem großen Genuss, mit unseren Austauschschülern die Schule zu besuchen. Dort trafen wir sowohl im Unterricht als auch in der Kantine auf angenehme Ruhe. Am Mittagstisch konnte das jedoch auch daran liegen, dass die Mahlzeiten schmeckten wie schon mal gegessen. Als die Schüler irgendwann schließlich doch vom Zorn gepackt wurden, veranstalteten sie die wildesten Essensschlachten, die erst endeten, als alles an der Decke klebte. Der Unterricht auf Französisch hat uns einiges abverlangt, da die überaus freundlichen Lehrer uns der französischen Sprache unbedingt näher bringen wollten. Aber kleiner Tipp am Rande: Wenn ihr irgendwo sitzt und kein Wort versteht, einfach schön lächeln und nicken, das kommt immer (zumindest meistens) gut an!

Die freundliche Leiterin des Projekts auf Schweizer Seite, Frau Barras, lud uns noch gegen Ende unseres Austausches zu einem gemeinsamen goûter ein, wo wir unsere Erlebnisse austauschen konnten.

Aber jetzt mal im Ernst: Trotz dieser oben geschilderten kleinen Schwierigkeiten und Problemchen, waren die zwei Wochen aus unserer Sicht ein voller Erfolg und wir können den Austausch guten Gewissens weiterempfehlen! Ein bisschen Risiko ist natürlich immer dabei, aber nur wer wagt, gewinnt:

Im besten Falle zwei unvergessliche Wochen und eine Freundschaft fürs Leben! Nebenbei verbessert ihr auch eure Sprache ohne groß Vokabeln zu pauken.

Also auf geht’s! Wir wünschen euch viel Spaß dabei.

(Rebekka Nollert / Jana Rief, 10c)

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Ankunft der Tettnanger Schüler
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