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Spanisch lernen hautnah

Die Spanisch Klasse 8ad des Montfort-Gymnasiums wandelte letzte Woche auf den Spuren spanischer Kultur. Dazu beschäftigte sie sich mit spanischen Rezepten und deren Hintergründen.

Herzlichen Dank für das tolle Engagement!

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Die Ergebnisse sind folgende: En la clase de español trabajamos con el libro “Español sabroso”. Queremos cocinar comida típica de España y estudiar español. Hablamos de la historia, de la comida y conocemos la cultura de la cocina española.

Queso: Die Spanier stellen Käse schon mehrere tausend Jahre her, in denen sich über 100 Sorten entwickelt haben, von welchen jede einen anderen individuellen Charakter hat. Aus den Gräsern und Kräutern, die die Milchtiere zu sich nehmen, ergeben sich die vielen Geschmacksrichtungen. Spanien ist bekannt für seine verschiedenen exzellenten Aromen der Käsesorten, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

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‘Pa amb tomàquet‘: Dieses Gericht, in Valencia auch „‘Pa amb tomata“ genannt, stammt aus der originalen katalanischen Küche und ist eine Vorspeise, kann aber auch als Beilage und sogar als Frühstück gegessen werden. Es besteht aus einer Scheibe Brot, das mit Olivenöl getränkt wird und mit Knoblauch sowie Tomaten bestrichen wird und kann optional zusammen mit Schinken gegessen werden. Durch die leichte Zubereitung und die gesunden Komponenten ist dieses Gericht in Spanien sehr beliebt.

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Chorizo: Die Chorizo ist einen grobkörnige Rohwurst, die vom Schwein gewonnen wird. Ihre typische rote Farbe und ihr würziger Geschmack erhält sie vor allem durch ihren hohen Anteil an Paprika. Doch diese Wurst ist nicht nur deshalb so beliebt bei den Spaniern, sondern auch weil sie vielseitig einsetzbar ist. So kann sie zum Beispiel in Eintöpfen serviert, als Aufschnitt verwendet und sogar als Tapa benutzt werden.

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Jamón: Die bekanntesten Schinkensorten Spaniens sind: Jamón Serrano und Jamón Pata Negra bzw. Jamón Ibérico. Der Serrano Schinken hat ein besonders aromatisches Fleisch, welches von weißen Schweinerassen gewonnen wird. Er besitzt eine zartrosa bis leuchtend purpurrote Färbung und reift teilweise sogar bis zu einem Jahr an der freien Luft. Der Pata Negra Schinken hingegen lagert nur einige Monate in einem Keller, unterscheidet sich jedoch nicht in der Qualität von dem Serrano Schinken, sondern ist sogar besser. Er wird nämlich von den einzig verbleibenden Weideschweinrasse Europas, den iberischen Cerdo Ibérico Schweinen, gewonnen, deren schwarze Klauen dem Schinken seinen Namen geben. Diese Tiere weiden in lichten Wäldern im Südwesten Spaniens, wo sie sich lediglich von Eicheln ernähren, welche sich auch in ihrem späteren Aroma durch eine nussige Note bemerkbar machen.

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Tortilla de patatas: Die Tortilla ist das meist gekochte Gericht in ganz Spanien und kann mittags, abends sowie als Vorspeise serviert werden. Das Omelett besteht fast hauptsächlich aus Kartoffeln und hat eine lange Zubereitungszeit. Die Herkunft der Tortilla ist nicht genau bekannt, so besagt eine Sage zum Beispiel, dass eine Bäuerin in Navarra die erste Tortilla zubereitet hat, als sie versuchte während der Karlistenkriege das Militär mit Nahrung zu versorgen, aber nur Kartoffeln, Eier und Zwiebeln zu Verfügung gehabt hat. 1871 wird die Tortilla de patatas dann erstmals in Verbindung mit der Provinz Navarra in einem Brief an das spanische Parlament beschrieben.

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Gazpacho andaluz: Die Gazpacho ist eine kalte Tomatensuppe aus Spanien. Sie wird nicht gekocht, wodurch ihre Vitamine und Aromen erhalten bleiben und sie besonders geschmacksintensiv ist. Schon vor hunderten von Jahren wurde sie mit frischen Zutaten von Hand in einem Mörser zubereitet. Kalt serviert diente die Gazpacho den andalusischen Arbeitern in den heißen Sommermonaten als energiereiche Mittagsmahlzeit. Sie enthält also nicht nur viele Vitamine, sondern stillt durch den großen Flüssigkeitsgehalt gleichzeitig den Durst.

Sangría española: Die Sangría española ist ein typisches spanisches Getränk, welches mit seiner erfrischenden Art bei den Spaniern sehr beliebt ist. Der Name „Sangría“ kommt von dem spanischen Wort „sangre“ ,welches Blut bedeutet. Dieser Umstand lässt sich dadurch erklären, dass die typische Sangría durch den enthaltenen Rotwein blutrot gefärbt ist. Das Getränk, welches eigentlich erst von den Römern auf die Iberische Halbinsel gebracht wurde, besteht traditioneller Weise aus Rotwein, süßem Sprudel, Zucker und saisonalen Früchten, kann aber auch statt Alkohol mit Traubensaft zubereitet werden.

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Ensalada de garbanzos: Ensalada de garbanzos ist ein Kichererbsensalat, welcher Gurken, Tomaten und Zwiebeln beinhaltet und mit Petersilie und Kreuzkümmel gewürzt wird. Kichererbsen wurden früher als Heilmittel eingesetzt, da sie fiebersenkend wirken. Heutzutage werden sie aber größtenteils als Hauptnahrungsmittel in Ländern wie Indien und Mexiko benutzt. Die Kichererbsen brauchen viel Wärme, weshalb sie in Spanien sehr gut angebaut werden können. Sie sind reich an Proteinen, enthalten aber keinerlei Gluten. Inzwischen gibt es sehr viele Formen der Zubereitung wie zum Beispiel die des von uns nachgekochten Salates.

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Paella: Paella ist eines der wohl bekanntesten und repräsentativsten Gerichte der spanischen Gastronomie. Der Name bezieht sich auf die Art der Pfanne, in der man die Paella zubereitet. An großen Festen wird die Paella gerne serviert. Es gibt viele Versionen des Zubereitens, so hat jede Familie ihr eigenes Rezept, welches jedoch immer auf dem Grundrezept basiert.

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Tarta de Santiago: Die Tarta de Santiago ist ein traditioneller Mandel-Kuchen aus Galizien, welcher dem Apostel Jakobus, dem Schutzpatron Spaniens, gewidmet ist. Besonders in   der letzten Julie Woche erhält er, gerade in den Ortschaften durch die der Jakobsweg führt, besondere Geltung, da dann der Namenstag des Jakobus gefeiert wird. In seiner heutigen Form trägt er das charakteristische Kreuz des Santiagoordens auf seiner Oberfläche, welches 1924 von der Konditorei Casa Mora hinzugefügt wurde.

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