
Stuttgart-Exkursion des Kunst-Leistungsfachs
Um die Kunst und Architektur aus unserem Unterricht aus nächster Nähe zu erleben, begaben wir, das Kunstleistungsfach von Frau Braun in Begleitung von Frau Garcia, uns für zwei Tage nach Stuttgart. Dort haben wir vieles erlebt und gelernt.

Unsere Reise begann in Meckenbeuren am Bahnhof, wo wir gemeinsam in den Zug in Richtung Stuttgart stiegen. Vor unserer Ankunft in Stuttgart machten wir noch einen Zwischenstopp in Göppingen, um uns dort mit einer Führung die Ausstellung der DDR-Fotografin Sybille Bergemann anzusehen. Die Führung gab uns interessante Einblicke in das damalige Leben in der DDR, was uns half, die Fotografin und ihr Werk besser zu verstehen. Die ausgestellten Fotos reichten von ihren Stadtfotografien über Modefotografie bis hin zu ihrem Spätwerk für das GEO-Magazin, wofür sie beispielsweise in den Senegal gereist ist. Ihre vielfältigen Arbeiten, die uns zum Denken anregten, faszinierten uns sehr. Dann ging es auch sofort weiter nach Stuttgart. Im Anschluss an den Check-in in unserer Jugendherberge machten wir uns auf den Weg zur Staatsgalerie. Hier hielt eine unserer Mitschülerinnen eine GFS, und gab uns somit einen aufschlussreichen Einstieg in die postmoderne Architektur der Galerie selbst. Leider betraten wir die Galerie kurz vor Schließung, weswegen wir nur wenig von der Sammlung sehen konnten. Trotzdem konnten wir uns einen guten Eindruck von der dort ausgestellten Kunst verschaffen. Sie löste in uns Bewunderung aus, die zeitgenössischen Werke überraschten uns aber auch so.

Danach hatten wir gemeinsame Freizeit um die Stuttgarter Innenstadt zu erkunden. Am folgenden Tag besuchten wir die Weißenhof-Siedlung und sahen uns moderne Baukunst an. Wir hatten außerdem eine Führung durch ein Haus von Le Corbusier. Es war für uns ein ganz neues Erlebnis und ein ganz neues Gefühl, die Architektur aus dem Unterricht so in echt zu erleben. Auf dem Dach des Hauses genossen wir den Ausblick über ganz Stuttgart. Als Kunst-Leistungsfach ist uns ein Kunststudium natürlich von besonderem Interesse, also schauten wir uns auch die benachbarte Kunstakademie an. Wir aßen dort in der Mensa, woraufhin wir frei durch die Akademie spazierten und Blicke in die Ateliers warfen. Hier wurde uns richtig klar, wie kreativ und einzigartig ein Kunststudium aussehen kann.

Nach etwas weiterer Freizeit in der Innenstadt mussten wir dann aber leider auch schon Abschied nehmen. Insgesamt haben wir viel erlebt und gesehen. Die Kunst und Architektur so direkt zu erleben, hat den Unterrichtsstoff natürlich deutlich interessanter und lebendiger gemacht. Außerdem sind wir als Gruppe weiter zusammengewachsen. An dieser Stelle möchten wir uns nochmal bei Frau Braun bedanken, die die Reise organisiert hat und es uns unter Begleitung Frau Garcias möglich gemacht hat, viel Neues zu lernen.
Robert Wegner, KS1



