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Berlinfahrt der Kursstufe 2

Bericht Studienfahrt – 23. bis 28. Oktober 2022

08af94b22e131781 image 20221212 201929Es war Sonntag, 6 Uhr in der Früh, als wir zwar noch müde, dennoch hochmotiviert an der Stadthalle in der Tettnang standen. Nachdem auch die Langschläfer eingetroffen waren, ging es sofort los in Richtung Berlin – insgesamt zehn Stunden Busfahrt folgten. Dort angekommen wurden die Zimmer verteilt, dann sind wir gemeinsam zu einem indischen Restaurant in Berlin Mitte gegangen und bekamen die ersten Eindrücke der Hauptstadt. Das Jugendschutzgesetz mussten wir selbstverständlich auch beachten, somit waren wir gegen 24 Uhr wieder auf unseren Zimmern.

Nachdem alle die erste Nacht gut überstanden hatten, brachte uns der Bus am nächsten Morgen zu den Gefängnistoren des ehemaligen Stasigefängnisses Hohenschönhausen. Uns wurde, zum Teil auch von Zeitzeugen, vor Augen geführt, mit welchen grausamen Methoden die DDR an politischen Gefangenen psychische Gewalt ausgeübt hat. Generell bekamen wir dadurch einen guten Überblick über die Zustände in der damaligen DDR. Am Nachmittag versammelten wir uns alle für ein Foto vor dem Reichstagsgebäude. Dort bemerkten wir sofort, dass Berlin nicht nur Bundeshauptstadt, sondern auch Hauptstadt des Protests ist: Auf der einen Seite eine Demo gegen das Mullah-Regime im Iran, auf der anderen trafen wir einen Reichsbürger, mit dem wir uns auf eine kurze Diskussion über Freiheit einließen. Doch als Herr Metzger sogar als „Arschloch“ beschimpft wurde, machten wir uns lieber schnell auf zum Paul-Löbbe-Haus für ein Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten Volker Mayer-Lay. Durch viele Fragen unsererseits war das Treffen ideal, um einen Überblick über die Arbeit eines Politikers zu bekommen. Nach kurzer Stärkung in der hauseigenen Kantine - ja auch die höchsten Politiker müssen sich mit durchschnittlichem Kantinenessen zufriedengeben - sind wir zurück zum Reichstag in den Plenarsaal gegangen und haben uns einen kurzen Vortrag über den Bundestag angehört.

Den Abend konnten dann alle nach Belieben ausklingen lassen.

Der zweite Tag begann mit einer dreistündigen Stadtrundfahrt im Bus, bei der uns ein Guide die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Berlins zeigte und uns über den geschichtlichen Hintergrund der Stadt aufklärte. Bis zum Abend stand uns der Tag dann frei zur Verfügung und wurde für die unterschiedlichsten Aktivitäten, wie zum Beispiel mit einem Besuch im „Disgusting Food Museum“ oder dem klassischen Shopping, genutzt.

Um 19:00 Uhr trafen wir uns schließlich vor dem Friedrichstadtpalast, um die Show „Arise“, welche mit verschiedensten Tänzen, Gesangseinlagen und akrobatischen Elementen überzeugte, zu genießen.

Am Mittwoch durften wir zwei individuelle Programmpunkte auswählen. Als Möglichkeiten standen beispielsweise eine Lobby-Control Führung im Regierungsviertel, ein Besuch im Berliner Zoo oder eine Führung durch das weltbekannte jüdische Museum zur Auswahl. Die, die es etwas ruhiger angehen lassen wollten, konnten auch an einer entspannten Rundfahrt über die Spree teilnehmen. So wurde der Tag nach Belieben gestaltet.

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Nun war auch schon der letzte Tag angebrochen, an welchem wir zuerst an den schönen Wannsee außerhalb der Stadtmitte fuhren. Dort bekamen wir eine Führung durch die Villa, in welcher die berüchtigte Wannseekonferenz stattgefunden hat. Es hat uns allen zu denken gegeben, dass die Besprechung für die Organisation des Holocausts bei einem gemütlichen Frühstück, innerhalb von nur eineinhalb Stunden beschlossen wurde. Dieser Besuch führte uns die Brutalität des NS-Regimes nochmals deutlich vor Augen und gab uns die Möglichkeit, uns tiefer mit diesem Teil unserer Geschichte auseinander zu setzten. Später fuhren wir wieder zurück ins Stadtzentrum und besuchten das Futurium, eine interaktive Ausstellung zu wichtigen Zukunftsthemen wie Klima, Ernährung und Technologie. Die Berlinfahrt wurde dann am letzten Abend mit üppig Speis und Trank abgeschlossen, für manche ging es dabei in eine Karaoke-Bar, wo fleißig gefeiert wurde. Auch einige Lehrer*innen sind dazugestoßen und haben sich bei der Fischerin vom Bodensee oder Country Roads kräftig ins Zeug gelegt.

Nach viel zu wenig Schlaf klingelte der Wecker morgens um halb sechs, eine Stunde später waren wir dann wieder auf dem Weg in Richtung Süden, zurück in die Heimat.

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Tafelaktion

Gruppenbild

Am 5. Dezember wurden die Weihnachtskisten von der Tettnanger Tafel abgeholt. Herzlichen Dank an alle, die mitgeholfen und gespendet haben! Mit sensationellen 44 Kisten wurden unsere Erwartungen weit übertroffen! Da mittlerweile über 100 Familien zur Tettnanger Tafel kommen, werden dementsprechend viele Kisten benötigt, um allen eine Freude machen zu können. Wir freuen uns, dass wir als Schule von Klasse 5 bis zur Jahrgangsstufe 2 einen Beitrag dazu leisten konnten. Vielen Dank für euer Engagement! Eure SMV  Kisten        Geschenkkartons

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Frankreich-Austausch der 9. Klassen

Genf 2022 5524

Am 20.9.2022 überquerte die Fähre mit 30 Schülerinnen und Schülern der neunten Klasse unseres Gymnasiums den wunderschönen Bodensee mit Kurs auf die Schweizer Seite. Dort angekommen, ging es mit dem Zug weiter, und von Genf aus brachte uns ein Schulbus zur Schule in Boëge/Frankreich. Nach dem ersten Aufeinandertreffen und einem Willkommensspiel der Austauschpartner wurde jeder Schüler zu seinem Zuhause für die nächsten 6 Tage gebracht.
Dort angelangt, haben wir uns mit einem sehr gelungenen Abendessen gestärkt und immer besser mit den Austauschpartnern verstanden.
Nach einem typisch französischem Frühstück fuhren wir zur Schule, erst bereiteten wir den Besuch in der UNO in Genf für den kommenden Tag vor und danach verbrachten wir einige Zeit zum Einkaufen und Genießen in Boëge. Am Nachmittag konnte man gemeinsam mit der neuen Familie zum Beispiel die Stadt Chamonix besuchen, von dort aus hat man auch einen wunderbaren Blick auf den Mont Blanc.
Am Donnerstag fuhren wir dann mit dem Bus nach Genf, um ganz viel Neues und Interessantes über das Gebäude, die Geschichte und die Funktion der Uno zu erfahren.
Nachdem wir am Freitagmorgen mit dem Bus erst zu der Schule und danach zu einer großen Holzhütte, welche an einen Wald angrenzt, gebracht wurden, wurde der Tag für uns deutsche und französische Schüler ein bisschen anstrengender : Wir wurden in drei Gruppen aufgeteilt und auf drei verschiedene Aktivitäten eingeteilt. Es gab eine sehr ausschlussreiche Führung durch den nahen Wald mit einem Bergführer, der auch regelmäßig am Mont Blanc zu tun hat. Die anderen Gruppen versuchten entweder ihr Bestes an einer Biathlon ähnlichen Schießanlage (mit Laser-Pistolen) oder an einem Orientierungslauf durch den Wald und die Wiesen der Umgebung.
Am Freitagabend gab es eine Abschlussparty mit Spielen, viel Essen und guter Musik.
Das Wochenende verbrachte jeder Schüler mit individuellem Programm mit der Familie. Stadtbesuche von Annecy oder aufregende Besichtigungen, (z. B. La Mer des rochers oder diverse Museen, unter anderem auch das Olympia Museum in der naheliegenden Schweiz) füllten beide Tage, und am Montag wurde ein letztes Mal gefrühstückt.
Uns hat die Woche sehr viel Spaß gemacht, natürlich war es am Anfang ungewohnt, eine andere Sprache zu sprechen, aber man gewöhnte sich schnell daran und ab diesem Zeitpunkt lernte man den Austauschpartner und die Familie, aber auch die Region immer besser kennen. Zusammengefasst hatten wir eine aufregende, erlebnisreiche und auch interessante Zeit, aus der sogar ein paar gute Freundschaften entsprungen sind.

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Einsetzung des neuen Schulleiters Dr. Timon Binder

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F wie Freude

Dr. Timon Binder wird das Montfort-Gymnasium ab dem neuen Schuljahr leiten. Die feierliche Einsetzung fand am 25. Juli 2022 in der Aula statt. Zahlreiche Gäste waren, der Hitze trotzend, gekommen, um ihn zu begrüßen und kennenzulernen. Die Neugierde war natürlich vor allem im Kollegium besonders groß: Wie würde der neue Chef sein? Was würde er in seiner Rede sagen? Ein Bild hatte sicherlich jede(r) schon gegoogelt, aber jemanden in natura zu erleben ist dann doch etwas anderes.

A propos „in natura“ – Dr. Timon Binder ist Altphilologe (Latein und Altgriechisch) sowie Germanist. Er ist auch nicht neu im Schulleitergeschäft, sondern leitete bisher das Gymnasium Hohenbaden in Baden-Baden. Dementsprechend gekonnt, reflektiert und inhaltsreich durften wir dann auch seine Rede erleben.

Doch der Reihe nach. Um 15 Uhr begann die Feier bei hohen Temperaturen, die mitleidigen Blicke galten allen Anzugsträgern. Nachdem die Jazzband von Herrn Brugger beschwingt zum Auftakt gespielt und gesungen hatte, trat Frau Hild, unsere kommissarische Schulleiterin, auf die Bühne, um die Gäste zu begrüßen. Sie ließ kurz das Schuljahr Revue passieren.

eins bdr 02Frau Butzko, eigens angereist vom Regierungspräsidium Tübingen, lobte das Montfort-Gymnasium für seine Offenheit, Vielfalt sowie die besondere Gemeinschaft, Struktur und Zusammenarbeit im Alltag. Sie bedankte sich bei Frau Hild für ihre Arbeit im letzten Jahr, woraufhin ein großer Applaus im Saal erklang.
Nach weiteren Würdigungen des Schulleitungsteams und des Kollegiums begann Frau Butzko damit, einen Einblick in Dr. Binders Werdegang zu geben.

Dr. Binder habe seine Wurzeln in Oberschwaben, er sei in Ravensburg aufgewachsen und habe dann in Konstanz studiert. So sei es nicht verwunderlich, dass er in den Umkreis des Sees zurückwolle. Zustimmendes Nicken im Kollegium. Promoviert habe er in den Klassischen Sprachen. Er war am Heinrich-Suso-Gymnasium in Konstanz Abteilungsleiter, bevor er schließlich als Schulleiter nach Baden-Baden ging. Auch am Gymnasium Hohenbaden werde viel Wert auf die Gemeinschaft gelegt, weswegen er auch so gut an das MGTT passe. Frau Butzko sprach abschließend ihre guten Wünsche auch im Namen von Frau Dr. Pacher und Herrn Hachenberg für die neue berufliche Zukunft am MGTT aus. Sie überreichte einem strahlenden Dr. Binder schließlich die offizielle Urkunde.

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MGTT erreicht 3. Platz

In den letzten Wochen kämpfte sich das Tennisteam des Monfort-Gymnasiums Tettnang in das Landesfinale von Jugend trainiert für Olympia in Karlsruhe.

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Dort verloren sie das Halbfinale haarscharf um zwei Spiele. Im Spiel um Platz drei lagen sie nach den Einzeln vorne. Die Doppel wurden wegen der extremen Hitze abgesagt. Somit erreichten sie (zusammen mit Konstanz) den 3. Platz von ganz Baden-Württemberg.

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Unter Leitung von Frau Reichwein spielten: Kieran Bradley, Maximilian Schumacher, Felix Bihler, Felix Schöllhammer, Leon Schwarz und Moritz Holder.

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Lebendiger Barock – Gesamtkunstwerk als Gemeinschaftsarbeit des Campus am Manzenberg

Mit Padlet erstellt

 

Im Rahmen des Festivals „Lebendiges Barockschloss Tettnang“ fand am 9. Mai die Vernissage der Ausstellung „Natur und Barock“ statt. Bei strahlendem Sonnenschein konnten die zahlreichen Besucher die künstlerische Verwandlung der Orangerie des Schlosses und der angrenzenden Parkanlage erleben.
Die Ausstellung ist ein Gemeinschaftswerk der Kunst-AG und der Oberstufenkurse Kunst des MGTT, zusammen mit der Kunst-AG der Realschule und der Theater-AG des MGTT mit der Jugendbegleitung. Im Sinne des barocken Gesamtkunstwerkes sind Kunst-Objekte und Fotografien entstanden, die von einer Performance abgerundet wurden.
Das Zeitalter des Barock, das von starken Gegensätzen geprägt war, war Anlass zur kreativen künstlerischen Auseinandersetzung. Entstanden sind filigrane Perücken und Gewänder aus Naturmaterial, die die Thematik des prachtvollen Prunks und des gleichzeitigen Bewusstseins der Vergänglichkeit aufgreifen. In der Orangerie hängen zwischen Bauschutt an Drahtverspannungen Gewänder aus Draht, Papier und Naturmaterial, die mit ihren feinen, extravaganten Formen auf die prunkvolle und zugleich widersprüchliche Zeit der Entstehung des Tettnanger Schlosses verweisen. Sie verkörpern zugleich in ihren Idealen der extremen schlanken Formen und des äußeren Scheins auch unsere moderne Zeit. Den Gegensatz zwischen Prunk und Vanitassymbolik greifen auch die Fotografien der Oberstufenkurse des MGTT auf. Hier wurden Stillleben im Sinne des Barocks umgesetzt und zugleich zeitgenössische Elemente integriert, die auf unsere Zeit verweisen. Auch die Performance, die sich mit den Gegensätzen Armut und Reichtum, Prunk und Einfachheit befasst, fand einen gelungenen Anschluss an unser modernes Lebensgefühl.
Die Ausstellung kann noch bis zum 21. Mai bewundert werden. Am 21. Mai um 15 Uhr findet die Finissage statt, bei der die Performance-Gruppe wieder auftreten wird.

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EinBlick K u n s t

Hier sehen Sie Kunstwerke, die im Fach Bildende Kunst am MGTT entstanden sind:

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Waldschulheim 2022

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Am Montag, den 19.9 versammelten sich alle Schüler der Klassenstufe 8 aufgeregt vor den Bussen. Die A-Klasse fuhr gemeinsam mit der D-Klasse ins Kloster Schöntal und die B-Klasse mit der C-Klasse zur Burg Hornberg.
Nach 2h 30 min kamen wir bei der Burg an, welche in Altensteig liegt. Dort wurden wir freundlich begrüßt, herumgeführt und bezogen unsere Zimmer. Um 22 Uhr war Bettruhe.

Am nächsten Morgen gab es ein leckeres Frühstück, bevor wir zur Waldarbeit aufbrachen. Am ersten Tag mussten wir Unkraut jäten - was für viele etwas enttäuschend war. Am zweiten und dritten Tag durften wir Bäume, egal ob groß oder klein, fällen, was uns mehr Spaß bereitete. Als Programm fanden ein Orientierungslauf und eine Waldführung statt. Außerdem veranstalteten wir eine Nachtwanderung, ein Lagerfeuer und eine Party im Turm. Unsere Freizeit verbrachten wir mit Tischtennis, Basketball oder Tischkicker. Jeder Schüler musste einen Dienst übernehmen, wie zum Beispiel Werkzeugdienst oder Lädledienst.

Wir fanden die Zeit sehr schön und sind als Klasse stärker zusammengewachsen.
„Das Waldschulheim hat mir sehr Spaß gemacht. In den Zimmern hatten wir eine tolle Aussicht auf den Schwarzwald. Das Essen war sehr lecker und durch die Freizeitaktivitäten wurde uns nie langweilig“, sagt Robert. „Das Essen hat mir gut geschmeckt und am besten gefallen hat mir das Baumfällen. Die Zimmer waren auch sehr schön“, findet Sophia. „Das Essen war besser als ich mir vorgestellt hatte. Das Unkrautjäten war nicht so toll, die anderen Arbeiten haben mir besser gefallen“, meint Paul. „Das Schullandheim war schön, man konnte sich näher kennenlernen und baute eine engere Klassengemeinschaft auf. Das Essen war richtig gut und die Freizeitaktivitäten machten Spaß. Die Waldarbeit war manchmal nicht so super. Die Zimmer haben uns gut gefallen.“

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Interview mit dem neuen Schulleiter am MGTT, Herrn Dr. Timon Binder

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Reimers: Sie sind nun seit wenigen Tagen am MGTT. Beschreiben Sie doch Ihre ersten Eindrücke. Wie geht es Ihnen?
Dr. Binder: Ich bin herzlich empfangen und sehr freundlich aufgenommen worden. Die ersten Begegnungen mit dem Leitungsteam und die ersten Wochen der gemeinsamen Arbeit verliefen sehr angenehm, überaus kollegial und produktiv. Ich fühle mich daher rundum wohl. Mein erster Eindruck ist, dass hier sehr professionell und immer mit pädagogischem Blick auf den Einzelnen bzw. die Einzelne gearbeitet wird. Am ersten Schultag habe ich alle Klassen begrüßt und freue mich natürlich auch darauf, das Kollegium, aus dem ich bereits einigen Menschen z.B. bei der Konferenz begegnet bin, sowie die Schülerinnen und Schüler nach und nach kennenzulernen.

Reimers: Was hat Sie am MGTT besonders angesprochen?
Dr. Binder: Das MGTT hat einen sehr guten Ruf. Das liegt nicht nur an den hervorragenden Abiturergebnissen, sondern auch an der pädagogischen Arbeit insgesamt: Attraktiver Unterricht, ein motiviertes Kollegium, engagierte Eltern und vielfältige Angebote für die Schülerschaft, z.B. durch viele Wettbewerbe, AGs und außerunterrichtliche Veranstaltungen (wie Schüleraustauschprogramme) bieten den Schülerinnen und Schülern ein tolle Bandbreite an Möglichkeiten, ihre Interessen zu vertiefen, Neues zu entdecken und ihren Horizont zu erweitern. Die Digitalisierung schreitet rasch voran und wird sinnvoll ins schulische Leben integriert. Das MGTT hat also nach meiner Meinung sehr gute Perspektiven. Das Leitungsteam arbeitet sehr eng und sehr gut zusammen. Und nicht zu vergessen: Das MGTT liegt in einer wunderschönen Landschaft!

Reimers: Werfen wir einen kurzen Blick auf Ihre bisherige berufliche Laufbahn.
Dr. Binder: Nach dem Studium der Klassischen Sprachen (also Latein und Griechisch) sowie Germanistik habe ich promoviert. Dann war ich 12 Jahre am Suso-Gymnasium in Konstanz tätig, davon 9 Jahre als Abteilungsleiter. Von 2017 bis 2022 war ich Schulleiter am Gymnasium Hohenbaden in Baden-Baden. Die Chance, wieder in meine Heimatregion zurückzukehren und gleichzeitig eine so gut geführte und attraktive Schule als Schulleiter zu übernehmen, wollte ich mir nicht entgehen lassen.

Reimers: Welche pädagogischen Themen liegen Ihnen am Herzen? Was ist Ihnen wichtig?
Dr. Binder: In meiner Rede bei der Einsetzungsfeier habe ich zum Verhältnis von Bildung und Ausbildung gesprochen. Es scheint mir wichtig zu betonen, dass bei aller Anwendungs- und Berufsorientierung auch das Thema Allgemeinbildung und menschliche Bildung nicht zu kurz kommen darf. Wir wollen nicht nur Menschen ausbilden, damit sie im späteren Berufsleben als Fachkräfte fachlich gut vorbereitet und direkt einsetzbar sind, sondern auch Menschen bilden, die reflektiert und verantwortungsvoll ihr eigenes Leben, aber auch Gemeinschaft und die Gesellschaft (mit-)gestalten können. Die Herausforderungen der Zeit sind groß, da braucht es Leute, die über den eigenen Tellerrand hinausschauen, Zusammenhänge erkennen und das Gemeinwohl im Auge behalten. Dazu wollen wir die Schülerinnen und Schüler befähigen. Das muss der Anspruch des Gymnasiums sein: Bildung und Ausbildung auf hohem Niveau.

Reimers: Was wollen Sie zuerst in Angriff nehmen?

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Äthiopientag 2022 am Montfort-Gymnasium Tettnang

Am 15. Juli 2022 fand der Aktionstag „Dein Tag für Äthiopien“ der Stufe 8 des Montfort Gymnasiums statt. An diesem Tag gingen die Schülerinnen und Schüler anstatt zur Schule zum „Jobben“. Eigenständig sollten die Schüler sich Jobs suchen und zum Arbeiten gehen, ihren erwirtschafteten Lohn spendeten sie dann an die Äthiopienhilfe Tettnang, welche Bildungsprojekte in Äthiopien auf den Weg bringt. Die Schülerinnenund Schüler konnten insgesamt die stolze Summe von 3367,69 Euro an die Äthiopienhilfe Tettnang übergeben. Frau Egigayehu Moll, die Vorsitzende bedankt sich ganz herzlich bei den Schülern und Frau Sonja Wald, welche seit 8 Jahren dieses Projekt organisiert und dafür schon insgesamt 21 037, 14 Euro gesammelt werden konnten.

Tag für Äthiopien 2022

Projektinitiatorin „Dein Tag für Äthiopien“

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Känguru 2022

Auch dieses Jahr haben wieder Schülerinnen und Schüler des MGTT erfolgreich am Känguru-Wettbewerb teilgenommen. Der Känguru-Wettbewerb ist ein landesweiter Mathematik-Wettbewerb für alle Klassenstufen zum Rechnen, Knobeln und Nachdenken. Unter den 75 Anmeldungen von unserer Schule hat Philipp Schmoll (5c) den Wettbewerb als Schulbester absolviert und damit einen 2. Preis gewonnen. Weitere Preisträger sind Linus Dillmann (5c) mit einem 3. Preis und Alexa Krüger (5d) mit dem weitesten Känguru-Sprung der Schule. Sie hat damit die größte Anzahl von aufeinanderfolgenden richtigen Antworten und gewinnt ebenfalls einen Sonderpreis.
Wir freuen uns über die rege Teilnahme und gratulieren den Siegern ganz herzlich!

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Friedenszeichen auf dem Manzenberg

Am 14/03/2022 haben die Schulen auf dem Manzenberg in Tettnang drei großartige Friedenszeichen erstellt. Dabei entstanden wunderbare Fotos und Videos:

 

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Schließfach mieten

Am MGTT können Sie für Ihr Kind ein Schließfach mieten. Die Schließfächer befinden sich in den Fluren und werden von der Firma AstraDirekt betreut. Für die Miete können Sie sich online anmelden unter www.astradirekt.de.

Die wichtigsten Infos finden Sie unter dem Punkt Hilfe & FAQ

Wie z.B. auch:

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Mo.-Do.: 7:00 Uhr bis 15:15 Uhr / Fr.: 7:00 Uhr bis 13:00 Uhr

Ausnahmen: montags von 8:00 Uhr bis 9:00 Uhr und täglich zwischen 9:30 Uhr und 10:30 Uhr geschlossen


Montfort-Gymnasium
Manzenbergstraße 30
88069 Tettnang
Tel.: 07542 / 93 24 30
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